WC-Besuch, Schweiz, 2016


Bloggerin: Rollschtimama

 
Kennt Ihr das...? Je älter frau wird, desto schwieriger wird’s mit dem Bisi anhalten. Bei sitzenden Menschen ist das noch ein bisschen dramatischer. Wie freut man sich, wenn auf einer langen Fahrt ENDLICH ein Migrolino erscheint. Hoffentlich ist der Behindertenparkplatz gerade zufällig frei; wo man sekundenschnell den Rollstuhl aus dem Auto klauben muss, immer schön aufpassen, dass kein Unfall passiert dabei, Bisi versuchen aufzuhalten, STRESS, man hat’s geschafft und erblickt die breite Türe mit dem Rollstuhlzeichen....
 
Und dann das: Toilette versperrt, abgeschlossen und ein Schild an der Türe: «nur für Mitarbeiter». Beim näheren Betrachten des Schlosses, immer noch kurz davor seine Kleider, das Rollstuhlsitzkissen, den gesamten Rollstuhl einzunässen vor Publikum, erkennt man ein Eurokeyschloss. Haha, schnell zurück, Autoschlüssel holen, Türe aufschliessen und sich noch mehr wundern: Die komplette Toilette wird als Abstellraum für Putzutensilien benutzt, und damit es weniger zu putzen gibt, sperrt man solch eine Toilette einfach zu.

 
 


Ich würde gerne die erbosten Menschen sehen, wenn das bei allen Toiletten, auch bei denen für Fussgänger, der Fall wäre.
 
Aber die Firma Migros foutiert sich ohnehin komplett, wenn es um Behinderte gibt. Das Fit- und Wellnesscenter «Milandia» hat mir sogar den Zutritt verweigert!
16. April 2016 Selbst erlebt 0
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