Schluss mit Gedanken-Hüpfis!


Bloggerin: Vanessa


Wuuuhuum!! Da traf er mich: der Schlag der Zeit. Es ist APRIL!!! Nein, keine Angst, damit will ich nicht sagen, dass wir kurz vor der Apokalypse stehen. Doch wer in aller Welt hat an der Uhr gedreht? Kommt es euch nicht so vor, als wäre erst gestern Silvester gewesen, wo man mit einem Cüpli die Vorsätze begossen hat? Mein persönlicher Vorsatz war es ja, keinen zu haben. So kann ich am Ende des Jahres nicht bitter enttäuscht werden.

Aber halt, das bedeutet nicht, dass ich ein Mensch bin, der sich keine Ziele setzt – oh nein, ganz im Gegenteil. Ich gehöre eher zu der Spezies, die sich vor lauter Zielen und Wünschen wie Alice im Wunderland vorkommen. Es gibt sooo unglaublich vieles, was mich interessiert. Doch das Schlimme daran ist, dass ich so sprunghaft sein kann; mal ist das cool, mal das total faszinierend; unmöglich, mich auf wenige Dinge zu beschränken. Ja, zu Recht mögt ihr jetzt denken: «Echt kein Wunder(land), wenn bei Vanessa die Zeit nur so vorbeidüst.»
 
Dieses Phänomen kenn ich nicht nur aus dem privaten Bereich, auch im Job ergeht’s mir mitunter so. Häufig beginne ich mit meiner Pendenzenliste, kann mich aber nur selten an die Reihenfolge halten. Ich kann das Hüpfen meiner Gedanken regelrecht spüren: «Soll ich Frau Müller zurückrufen, Herrn Bachmann mailen oder doch lieber den Papierstapel beseitigen? ...». Ich muss mich regelrecht dazu zwingen, systematischer vorzugehen und nicht wie ein Frosch von einer Aufgabe zur nächsten zu hüpfen.

Doch was kann man gegen ein solches «Gedanken-Chrüsimüsi» denn nun konkret tun? Ausprobiert habe ich schon einiges, was Ordnung versprach; zum Beispiel die farbigen «Chläberli», die den gesamten Arbeitsplatz verkleben. Hierbei fühlte ich mich allerdings eher wie Hänschen-Klein im bunten Blätterwald. Weiter gäb’s da noch die «to-do»-Listen, diese scheinbar endlosen Listen, mit den Dingen, die alle noch erledigt werden sollten. Doch beim Ablick einer solchen Liste bekomm ich regelmässig das ohnmächtige Gefühl, niemals damit fertig zu werden. Auch der Wochenplan ist bei mir als Planungstool durchgefallen. Ist ja schön und gut, wenn man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt Aufgaben terminiert. Jetzt kommt das grosse Aber; was ist, wenn ein unvorhergesehener Anruf reinkommt oder der Kuchen, der zwischenzeitlich im Ofen verkohlt? Dann ist die ach so tolle Planung nämlich futsch (und der Kuchen ebenfalls).
 

Meine Hoffnungen bezüglich Planung hatte ich schon beinahe aufgegeben, als ich per Zufall auf den «life planner» stiess. Dieser könnte tatsächlich meine Zerstreutheit etwas lindern. Für alle, die das System nicht kennen: Es ist ein Buch für alles. Konkret bedeutet dies, es ist ein Tagebuch, ein Wünschebuch, ein Sorgenbuch, ein To-do-Buch in einem. Darin kann wirklich alles notiert werden, was einem so im Kopf rumschwirrt. Ihr könnt diesen beliebig beschriften und bekleben. Ich hab mir gleich einen solchen Planer bestellt, falls ihr auch daran interessiert seid, sind unten zwei mögliche Links angegeben. Schreibt in die Kommentare, falls ihr Monate später eine life planner-Bilanz von mir wünscht.

Und Ihr - was habt ihr so für Strategien, um im Alltag einen kühlen Kopf zu bewahren? Freu mich, von euch zu lesen!
Eure Vanessa


Hier kann man Life Planner bestellen oder sich von ihnen inspirieren lassen: 
Grinsestern-Shop (Österreich)
ErinCondren (USA; bekannte Life-Planner-Marke, grosse Auswahl an Design)

(In beiden Shops fallen relativ hohe Versandkosten an, die man aber verringern kann, wenn man gemeinsam bestellt.)
 
16. April 2017 Album 1
Kommentar
Oceana
Liebe Vanessa, dieses Problem kenne ich nur zu gut! Ich arbeite für mich mit einem Belohnungssystem, d.h. wenn ich Ende der Woche alles geschafft habe, gönne ich mir was (sei es Schoggi, etwas Zeit um zu lesen...). So funktioniert es bei mir erstaunlich gut. Eine Life-Planner-Bilanz von dir würde mich interessieren :-) Nun denn, bis bald!
17.04.2017 17:57:05

 
 
 
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