Erinnerungen ... werd ich alt?


Bloggerin: Oceana

Wenn ich mir «Unsere kleine Farm» anschaue und in Erinnerungen schwelge, wie es war, als ich ein Kind war und diese Sendung im TV geguckt hab, oder feststelle, dass das A-Team einfach viel cooler war als die Serien heute –  muss ich mir dann Sorgen machen, dass ich alt werde?

Auch Musik aus den 90ern vermag mich viel eher zu fesseln als die heutige. Einige werden das lächerlich finden, aber ich habe kürzlich nach Musik von der guten alten Kelly Family gesucht. Heutzutage ist es peinlich, solche Musik zu hören, aber ich steh dazu. Dieser Stil ist für mich ein Teil der Musik meiner Kindheit, die mich an die verschiedensten Gefühle erinnert. Mit 12 Jahren (hat mir meine Mutter erzählt) hätte ich gesagt, dass ich immer Kelly-Fan sein werde. So falsch war das gar nicht, ich fand die Musikantenfamilie nämlich immer toll. Als Teenager natürlich betont, dass sie doof seien, aber zu Hause im Versteckten immer gehört...

Auch in Sachen Technik habe ich doch schon einiges mitgekriegt in meinem noch jungen Leben. Zum Beispiel sind noch Erinnerungen wach ans MS DOS, wo man noch sämtliche Tastaturkombinationen auswendig kennen musste. Danach kam Windows 3.1. Es war ein sehr, sehr kleiner Monitor, auf dem dieses Betriebssystem dargestellt wurde. Ich habe das System damals zum Absturz gebracht, weil ein normaler User leicht in die Systeminnereien kam und ich da irgendwas eingegeben hatte... der Monitor wurde schwarz, und es war absolut gar nichts mehr zu machen... Danach kamen Windows 95, 98 und XP. Mein eigener PC hat nun Win Vista drauf und der meines Mannes schon Windows 7. Eine beträchtliche Karriere in ungefähr 10 Jahren, würde ich mal sagen...

Ich für meinen Teil steh‘ auf alles, was technisch alt ist. Deshalb waren wir kürzlich im Museum für Kommunikation in Bern, wo es sehr toll war! Ja ja, so ist es wohl, wenn man langsam alt wird! :-P

PS: Wenn wir schon beim Thema Nostalgie sind: Am 14. November startet im Museum für Kommunikation die Sonderaustellung «Oh Yeah!» zur Geschichte der Popmusik seit den 50er Jahren bis heute! Das wär doch was für einen gemeinsamen Girls-Ausflug, oder?  
Infos zur Sonderausstellung «Oh Yeah!»

Das Museum ist ohne grössere Hindernisse zugänglich. Infos zur Barrierefreiheit findet ihr auf den folgenden Links: 
Mobilitätsbehinderung
Hörbehinderung 
Sehbehinderung 
  








19. Oktober 2014 Album 1
Kommentar
frau frogg
Ich fürchte, Nostalgie ist tatsächlich ein Zeichen, dass man älter wird. Bei mir setzte sie so Mitte 30 ein. Aber heutzutage (ja, heutzutage ist auch so ein Wort, das anzeigt, dass man es mit jemand Älterem zu tun hat...), wo sich die Welt so schnell ändert, sind ihre ersten Vorläufer wohl schon Mitte 20 zu beobachten. Mich erfüllt allerdings mit Bewunderung, dass Du Dich voller Nostalgie an Betriebssysteme zurückerinnerst. Bei mir waren es eigentlich doch meistens Musik, Freunde oder auch mal das Sushi, das ich mit meiner Freundin Helga verzehrte, als wir anno 2004 an einem sonnigen Tag die ganzen sechs oder acht Stunden der BBC-Verfilmung von "Pride & Prejudice" hereinzogen.
22.10.2014 20:52:01

 
 
 
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