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Gleichstellungsbericht Frauen mit Behinderungen in der Schweiz

30 wie sie auch für die übrige Bevölkerung verwen- det werden. Erfasst sind allerdings nur Personen zwischen 16 und 64 Jahren, die in einem Privat- haushalt leben. Dafür sind die Daten grösstenteils nach Geschlechtern aufgeschlüsselt. In Bezug auf die Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit sind sie daher aufschlussreich. 2011 zeigte sich bei der Erwerbsarbeit folgendes Bild:[19] → Nahezu zwei Drittel (64 Prozent) der behinder- ten Frauen sind erwerbstätig. Bei den Männern mit Behinderungen sind es 72 Prozent, bei den Frauen ohne Behinderungen 79 und bei den ­Männern ohne Behinderungen 89 Prozent. → Arbeitslos gemeldet sind 4,3 Prozent der Frauen und 4,9 Prozent der Männer mit Behinderungen gegenüber 3,1 der Frauen und 2,9 der Männer ohne Behinderungen (Schweizer BürgerInnen und AusländerInnen). UNGLEICH GROSSE KUCHENSTÜCKE Im Vergleich zur letzten Erhebung arbeiten fast zehn Prozent mehr Frauen ausser Haus (64 Pro- zent gegenüber 55 Prozent 2007). Die Anteile am Erwerbskuchen hingegen sind fast unverändert geblieben: → 31 Prozent der erwerbstätigen Frauen, aber 75 Prozent der erwerbstätigen Männer mit ­Behinderungen haben eine Vollzeitstelle (90 –100%). Bei den nicht behinderten Frauen sind es 40 Prozent, bei den nicht behinderten Männern 88 Prozent. → Bei 30 Prozent der behinderten Frauen, aber nur bei 6 Prozent der behinderten Männer ist das Pensum kleiner als 50 Prozent. (Ohne Behinde- rungen: Frauen 23, Männer 3 Prozent.) HOHE ARBEITSZUFRIEDENHEIT Die Lebensqualität am Arbeitsplatz beurteilen behinderte Frauen und Männer ähnlich. Insgesamt sind sie etwas weniger zufrieden als Beschäftigte ohne Behinderungen und nach der Arbeit auch stärker erschöpft als diese. In Bezug auf die berufliche Stellung (Selbststän- digkeit, Aufsichtsfunktion, ausführende Tätigkeit) oder auf atypische Arbeitsbedingungen (befristeter EBGB THEMENDOSSIER FRAUEN AUSGEWÄHLTE LEBENSBEREICHE UND THEMEN Summe der Leistungen 2011 (in Millionen Franken) 1000 900 800 700 600 500 400 300 200 100 0 Früh- interven- tion Berufliche Ausbildung Hilfsmittel MännerFrauen Einglie- derung, gesamt Abklä- rungen Alle Mass- nahmen Medizini- sche Mass- nahmen Integration 410 283 13 9 11 12 315 184 126 103 874 592 954 656 80 64 Die Leistungen der IV pro versicherter Person sind nahezu gleich, aber deutlich mehr Männer als Frauen beziehen Leistungen. (Quelle: BSV) Eingliederungs- und Abklärungsmassnahmen der IV, nach Geschlecht

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