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Gleichstellungsbericht Frauen mit Behinderungen in der Schweiz

der beiden Gleichstellungsbüros des Bundes, des EBG und des EBGB, die Schnittstellen sichtbar zu machen. Das vorliegende Themendossier stellt die Situation behinderter Frauen in der Schweiz in den Fokus. Es geht den Ursachen und Folgen der verbreiteten geschlechtsneutralen Sicht auf Menschen mit Behinde- rungen nach und zeigt, warum die tatsächliche Gleichstellung verlangt, Geschlecht und Behin- derung mitzudenken. Wer wäre besser geeignet, diese Informationen aufzubereiten, als Frauen mit Behinderungen, für die die doppelte Betroffenheit Alltag ist? Wir sind daher sehr froh, die Kontaktstelle für Frauen und Mädchen mit Behinderung, avanti donne, für die Realisierung dieses Themendossiers gewon- nen zu haben. Die Frauen, die am Dossier mitgearbeitet haben, wissen, wovon sie schreiben. Sie geben der Gleichstellung von Frauen mit Behinderungen im Dossier aber auch ein Gesicht, eine persönliche Note. Dies scheint uns so wichtig wie die inhaltliche Annäherung an das Thema. Denn Gleichstellung ist kein theoretisches Konzept. Sie betrifft immer konkrete Menschen! Die Auswahl und die Gewichtung der Themen in dieser Publikation waren Sache von avanti donne. Grund dafür ist unsere Erwartung, von der Realisierung des Dos- siers zunächst selber zu lernen. Denn auch für uns ist es nicht selbstverständlich, Geschlecht und Behinderung konsequent zu- sammenzubringen. Für uns hat sich diese Erwartung erfüllt. Das Dossier benennt Themen, bei denen das EBG und das EBGB zugleich gefordert sind. Darüber hinaus enthält es konkrete Empfehlungen, die es uns erlauben, noch stärker als bis anhin Gleichstellung über künstlich trennende Kategorisie- rungen hinweg anzugehen. Gleichstellung in einem Ge- schlecht und Behinderung umfassenden Sinn ist nicht möglich ohne ein Engagement unserer jeweiligen Partnerinnen und Partner. Wir hoffen, dass wir mit der vorliegenden Publikation dazu beitragen können, dieses Engagement zu ermöglichen und zu unterstützen. Vor allem aber wünschen wir uns, dass auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, von der Lektüre profitieren und neue Einblicke in die Gleichstel- lung – für einmal ohne Zusatz – gewinnen können. Sylvie Durrer, Direktorin EBG Andreas Rieder, Leiter EBGB 5 Andreas Rieder, EBGB Sylvie Durrer, EBG «Auch für uns ist es nicht selbstverständ- lich, Geschlecht und Behinderung kon- sequent zusammen- zubringen.»

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