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Andere Bücher


Monica Hofmann-Jordi: «Ich schenke dir mein Staunen»

Die grossen Kerzen / mit vielen kleinen Flammen / leuchten aus dem starken Grün / O kräftiger Baum / du strahlst wie eine Tanne / zur Weihnachtszeit / Frühlingshell und lauter / streckst du die Arme hin / Ich schenke dir mein Staunen
Schon das Titelgedicht zeigt, dass das zweite Bändchen mit Lyrik von Monica Hofman-Jordi dem ersten in nichts nachsteht.
Empfehlenswert für alle, die das Leise dem Lauten vorziehen.
ISBN 3-89514-623-4, Edition anthrazit, Deutscher Lyrik Verlag. 48 S., ca. Fr. 12.–. Erhältlich im Buchhandel.



Adelheid Schär: «Zahra. Das Leben meiner Tochter»

Zahra erlitt wenige Wochen nach ihrer Geburt durch einen Narkosefehler eine schwere Hirnverletzung. Ihr ganzer Körper blieb dauerhaft gelähmt, und auch das Erlernen der gesprochenen Sprache war dem Mädchen nicht mehr möglich. Die Autorin Adelheid Schär hat in einer beispielhaften Biographie dokumentiert, dass Zahra trotz ihrer Hirnverletzung kein geistig behindertes, sondern ein intelligentes, denkendes und fühlendes Mädchen war. Das Buch ist ein Hoffnungsträger für Menschen in einer ähnlichen Situation und wegweisend für alle, die sich ein solches Leben gar nicht vorstellen können.
elfundzehn-Verlag, 320 S., Fr. 36.–, Eglisau 2011
im Buchhandel


 
Eva Frey: «Schweigen ist Silber. Reden ist Gold»
Ich erlebte Gewalt und ich lebe

Hier schreibt eine Frau, die mit einem Trauma über viele Jahre leben musste, ohne dass sie darüber sprechen konnte, weil niemand ihr glaubte. Der Entschluss, über das Erlebte zu reden, war der Beginn eines Prozesses. Dabei wuchs die Selbstsicherheit und mündete schliesslich in das Wagnis, das gesprochne Wort auch aufzuschreiben. Eva Frey erzählt schonungslos offen ihre Leidensgeschichte und den langen Heilungsprozess, ohne Selbstmitleid, getragen von Hoffnung durch ihren Glauben.
Erschienen im Eigenverlag, Basel, 3. Auflage 2011.
Kontakt und Bestellungen: redenistgold@gmx.ch
 
Monica Jordi: «Wie ein zur Erde gefallener Stern»

Der Titel dieses Büchleins ist nicht zufällig: Monica Jordi, geboren 1974, erlitt als Kleinkind einen Fenstersturz und in der Folge eine Hemiplegie. Sie besuchte die Rudolf-Steiner Schule, machte eine Handweblehre und bildete sich in Förderpädagogik weiter. Und sie schreibt. Zum Glück! Ihre Gedichte sind Sprachperlen, unter deren zart schimmernder Oberfläche ein ebenso wacher wie achtsamer Blick in die Seele und auf die Welt spürbar ist.
ISBN 3-89514-623-4, Edition anthrazit, Deutscher Lyrik Verlag. 48 S., ca. Fr. 12.–. Erhältlich im Buchhandel.



 
Soriya Pann: «Die Suche nach der Freiheit»

Soriya Pann wurde 1979 in Thailand geboren und lebt seit 1980 in der Schweiz. Mit 12 Jahren erlitt sie eine Hirnblutung. Ihre Geschichte beschrieb sie erstmals in Kurzform für das avanti donne-Buch «Stärker als ihr denkt!» Daraus entstand die Idee, ihre Erfahrungen in einem eigenen Buch zu verarbeiten: «Selbstverständlich war das Schreiben nicht immer einfach. Ich schrieb meistens am Abend bis in die Nacht hinein und am Wochenende. Es kamen starke Gefühle in mir hoch, die ich in diesem Masse nie gespürt hatte. Als ich den letzten Satz schrieb: Jaaah! Meine Freiheit ist erreicht! – fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen. Ein schwerer Mantel, den ich endlich ablegen konnte.»
Bestellungen (Fr. 50.00; Taschenbuch Fr. 30.00): soriya.pann@bluewin.ch
 
Yvonne Hämmig: «Die Maske bin ich»

Yvonne Hämmig lebt seit Geburt mit cerebralen Bewegungs-
störungen. Sie war sportlich aktiv, reist gern, hat etliche Hobbys und behauptet sich in einem anspruchsvollen Beruf. Mit ihrem Buch möchte sie Menschen mit und ohne Behinderung Mut machen, den eigenen Weg zu gehen, einen Platz in der Gesellschaft zu fordern, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und zu benützen und sich von Einschränkungen nicht beirren zu lassen.
Bestellungen:
info@cerebral-zuerich.ch

 
Sonja Balmer: «Atemlos»

Aufzeichnungen zwischen Beatmungsmaschine, Schläuchen und Computer. Mit einem Nachwort von Franz Michel. 160 Seiten, Pappband, ISBN 3 85791 502 1 / CHF 29.80, EUR 19.00
Sonja Balmer war 28 Jahre alt, als sie mit der Diagnose ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) konfrontiert war. ALS bedeutet in den meisten Fällen Tod auf Raten, die Krankheit führt in der Regel innerhalb weniger Jahre bei intaktem Intellekt zu totaler Lähmung. Sonja Balmer ist eine der wenigen ALS-Patientinnen, die seit mehr als fünf Jahren mit der Krankheit lebt. «Atemlos» ist das eindrückliche Zeugnis einer lebenslustigen jungen Frau, deren Zeit begrenzt ist, die das Wissen darum aber als Herausforderung ansieht, ihren Alltag ganz normal zu leben. Erhältlich im Buchhandel.