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Geschlecht: behindert. Besonderes Merkmal: Frau *


Eine Veranstaltung der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich
Dienstag, 6. Mai 2014, 18.00-20.00 Uhr, Bibliothek zur Gleichstellung
Stadthaus, Stadthausquai 17, 8001 Zürich (4. Stock, Raum Nr. 429)

Mit der Ratifizierung der UNO-Behindertenrechtskonvention (BEHIK) hat die Schweiz sich verpflichtet, auf eine inklusive Gesellschaft hinzuarbeiten.
Illusion oder Revolution? Sicher ist: Der Weg dahin ist weit. Dies zeigt ein Bericht der beiden nationalen Gleichstellungsbüros EBG und EBGB und der Kontaktstelle für Frauen und Mädchen mit Behinderung, avanti donne, zur Situation der rund 700‘000 behinderten Frauen in der Schweiz. Diese sind weder in der Frauen- und Geschlechterpolitik noch in der Behinderten- und Sozialpolitik ein Thema. In der Folge zeigen sich in zentralen Lebensbereichen wie Bildung, Erwerbsarbeit oder Gesundheitsversorgung mehrdimensionale Gleichstellungsdefizite.

Angie Hagmann, Leiterin der Kontaktstelle avanti donne und Autorin des Gleichstellungsberichts, stellt die wichtigsten Ergebnisse vor.

Mit welchen Lebensrealitäten sind Frauen mit Behinderungen in der Schweiz konfrontiert?
Wie wirken Diskriminierungen aufgrund von Behinderung und Geschlecht aufeinander ein?
Was ist zu tun, damit Frauen und Mädchen auch unter den Bedingungen einer Behinderung gleichgestellt leben können?

Diese und weitere Fragen diskutieren wir anschliessend am Beispiel der Erwerbsarbeit. Diskussionsleitung: Dorothee Wilhelm.

Im Anschluss an den inhaltlichen Teil der Veranstaltung können die Gespräche bei Brot, Wein und Käse vertieft werden.

Anmeldung unbedingt erforderlich (per Mail, bis 2.5.2014) an:
gleichstellung@zuerich.ch

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* Unter diesem Titel erschien1985 ein Bericht über das Leben behinderter Frauen in Deutschland. (AG Spak M 68). Die von avanti donne durchgeführte Bestandesaufnahme ist die erste dieser Art in der Schweiz.