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Fortbildung für Frauen mit Behinderung 

 


 

Behinderung und chronische Schmerzen

Samstag/Sonntag, 28./29. Oktober 2017
Seminarhotel Sempachersee, Nottwil


Worum geht es? 
Aktiv und konstruktiv mit chronischen Schmerzen umzugehen, ist eine anspruchsvolle Lebensaufgabe. Viele Frauen mit Behinderung haben damit Erfahrung. Andere wiederum sind neu mit der Problematik konfrontiert. An diesem Wochenende können unterschiedlich Betroffene ihr Wissen austauschen und erweitern sowie verschiedene Strategien im Umgang mit der eigenen Schmerzproblematik kennenlernen.

Weiter gibt es eine spannende Begegnung mit der Künstlerin Frida Kahlo, die während vielen Jahren mit starken Schmerzen lebte und dabei Bilder von Weltrang schuf.

Schliesslich stellen wir eine neue Methode vor, mit der man auch schwer fassbare Schmerzen treffend beschreiben kann. Denn besonders schlimm an chronischen Schmerzen ist, dass man häufig gar nicht ernst genommen wird.

Wer ist angesprochen? Das Seminar richtet sich an Frauen mit Behinderung, die sich in Fragen der Schmerzbewältigung weiterbilden möchten. Die Diagnose / Ursache der Schmerzen spielt keine Rolle. Individuelle Themenwünsche werden nach Möglichkeit ins Detailprogramm aufgenommen.

Kosten: ab Fr. 230.00 im Doppelzimmer.
Eine Ermässigung für Frauen mit kleinem Budget ist möglich. Detailinfos im Flyer
 

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Das liebe Geld oder:
Besser leben mit kleinem Budget

Viele Frauen (und auch Männer) mit Behinderung müssen mit wenig Geld über die Runden kommen. Was kann man tun, damit die eigene Lebensqualität vor lauter Sorge ums Geld nicht unter die Räder kommt? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Wie funktionieren Ergänzungsleistungen und Sozialhilfe? Wie wird die IV-Rente berechnet? Warum haben Frauen mit Behinderung ein besonders hohes Armutsrisiko? Das Seminar gibt Antworten auf diese und andere Fragen und viele praktische Tipps, um mit kleinem Budget besser zu leben.

Wer ist angesprochen?
Alle, die Bescheid wissen wollen über das System der sozialen Sicherheit in der Schweiz und das eigene Budget entlasten wollen.

Der Workshop ist kostenlos.

Nächste Durchführung: Januar 2018

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Blog-Workshop  – für alle, die gern schreiben


«Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.» (Mark Twain)
Darum: Ran an die Tasten im Blog-Workshop!
 
Ziel: Lust aufs Schreiben wecken, Tipps & Tricks austauschen, Spass haben
                         

 



Selbstcoaching: Selbst & sicher!
Wege zu mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität 


Nein, keine Sorge, «Selbstoptimierung» ist nicht das Ziel dieses Wochenendes, Wir sind okay. Doch manchmal gibt es Dinge zu klären, Gewohnheiten zu überdenken oder Weichen zu stellen. Mit Selbstcoaching finden wir heraus, was wir wirklich wollen – eine Voraussetzung, um selbstbestimmt und sicher den nächsten Schritt zu tun oder Veränderungen zu wagen. Die Themen und Fragestellungen werden wiederum von den Teilnehmerinnen bestimmt.     

Angesprochen sind alle Frauen mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung, die gemeinsam mit anderen betroffenen Frauen weiterkommen wollen und die Gelegenheit zum Austausch schätzen. Euer Alter und die Art der Beeinträchtigung spielen keine Rolle - wir lernen miteinander und voneinander.

 




Kommunikation: Darüber reden – aber wie?!
Behinderung und chronische Krankheit als Thema in der Arbeitswelt und im Alltag

Ein Arzt- oder ein Vorstellungsgespräch vorbereiten, dumme Sprüche im Alltag kontern, mit der Arbeitskollegin oder der Chefin über Einschränkungen und Bedürfnisse sprechen -  es gibt unzählige Situationen, in denen wir über das Behindertsein reden müssen. Und  auch über das Behindertwerden. Aber wie stellen wir das an, damit wir erreichen, was wir wollen? An diesem Wochenendseminar suchen wir miteinander nach den besten Antworten und Strategien.
Frauen jeden Alters sind herzlich eingeladen; die Art der Behinderung spielt keine Rolle. 

 



Übersicht alle Kursthemen
 


Rückschau


Erinnerung an das Wochenende «Mein Leben – unser Leben in Bewegung»:
«…. Im Kurs ging es sowohl um die Bewegungen im biografischen Sinn, als auch um die körperliche Bewegung, den Tanz.  
Spannend! Wie tanze ich aus dem Rollstuhl heraus, wo ich doch offensichtlich keine Kraft mehr habe und das Bewegen der Extremitäten kaum mehr möglich ist? 
Den teilnehmenden Frauen mit verschiedensten Behinderungen wurde an diesem Wochenende die Vielfältigkeit der tänzerischen Ausdrucksformen nähergebracht. Sonia Rocha schaffte es auf professionelle Art und Weise, uns mit ausgewählter Musik und Humor zu animieren und nach kurzer Zeit waren die Bedenken verflogen und die Hemmungen weg! Jeder Mensch kann tanzen! Was da nicht alles möglich war! Die teilnehmenden Frauen waren jedenfalls allesamt begeistert, zu gerne würden wir einen solchen Workshop wiederholen.
Ich persönlich habe an diesem Wochenende zum ersten Mal gespürt, wie sehr mich die Armlehnen meines Rollstuhls einengen. Es vergingen noch weitere drei Monate, bis ich sie versuchshalber entfernte. Wie aus dem Gefängnis entlassen, so habe ich mich gefühlt! Falle ich jetzt deswegen aus dem Stuhl? Nein! Ich habe sie bis heute nicht mehr hingemacht und geniesse seither eine neue Freiheit.» 
Caroline Zach

 


Mutter und Tochter – eine besondere Beziehung von Frau zu Frau

Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ist lebenslang und einmalig. Sie ist durchdrungen und getragen von beidseitiger Verbundenheit, aber auch von Abhängigkeiten, Träumen und Erwartungen. Einige dieser Phantasien werden erfüllt, andere führen zu Enttäuschungen. Eine Behinderung der Mutter oder der Tochter kann diese besondere Beziehung zusätzlich und auf ganz unterschiedliche Weise beeinflussen. –

Im Oktober 2011 konnten wir den Kurs bereits zum zweiten Mal durchführen. Und wieder verbrachten Mütter und Mutter-Tochter-Paare unter der Leitung von Franziska Felder und Yvonne Hämmig ein intensives, anregendes und sehr spannendes Wochenende. Beeindruckend die Biografien, beeindruckend aber auch, wie rasch die in jeder Hinsicht ganz verschiedenen Frauen zueinander Vertrauen fassten und engagiert mitarbeiteten.

Das Kursziel, miteinander und voneinander zu lernen, wurde mehrfach erreicht, da waren sich am Schluss alle einig. Schon heute sind wir gespannt, was die Teilnehmerinnen mit einigen Monaten Abstand erzählen werden.

Ein Bericht über den ersten Kurs findet sich im netzbrief Nr. 1 / 2010.
 


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